Die Stoderzinken Alpenstraße führt von Gröbming in die Hochgebirgslandschaft des Dachsteinmassivs zu deren östlichen Ausläufern auch der Stoderzinken gehört und erreicht eine Höhe von 1.845 m. Diese höchste, aussichtsreichste und mautfreie Panoramastraße der Steiermark (herrliche Ausblicke auf die Hohen Tauern, die Niederen Tauern und zu den Gesäuse Bergen bis hin zum Großglockner) ist ca. 11 km lang, asphaltiert und weist eine durchschnittliche Steigung von 9 % auf. Als besonderer Tipp gilt die Wanderung (ca. 20 Minuten) zum Friedenskircherl.
Der Triebener Tauern ist ein Gebirgspass über die Niederen Tauern in der Steiermark (Österreich). Er liegt an der Scheide zwischen Seckauer und Rottenmanner Tauern und verbindet das Murtal bei Judenburg (Aichfeld) mit dem Paltental bei Trieben über die Triebener Straße (B114). Die Passhöhe liegt bei 1274 m ü. A. innerhalb der Ortschaft Hohentauern. Während die rund 30 km lange Südrampe einen sanften Verlauf durch das Tal des Pölsbaches nimmt, verläuft die Nordrampe im Tal des Tauernbaches und überwindet dabei auf 8 km Länge 569 Höhenmeter. Aufgrund der topographischen Situation erfolgt dieser Anstieg hauptsächlich in zwei je 2,5 km langen Steilstücken. Das obere Steilstück wurde bereits in den 1970er-Jahren ausgebaut, wobei sich die maximale Steigung von 21 % auf 13 % reduzierte. Das untere Steilstück zwischen Trieben und Sunk hatte bis Oktober 2008 Steigungen von bis zu 16 %, wozu erschwerend einige Kurven kamen. Zudem führte die Steilstrecke direkt in das Ortszentrum von Trieben. Trotz Beschränkungen für Schwerfahrzeuge kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen wegen schadhafter oder überhitzter Bremsen. Am 8. August 1991 kam ein ungarischer Reisebus von der Fahrbahn ab und stürzte in die Tiefe, wobei 13 Personen ums Leben kamen. Am 21. Juni 2006 erfolgte der Spatenstich zu einem kompletten Neubau des Abschnitts zwischen Trieben und Sunk. Da es auf dem Straßenstück auch immer wieder zu Massenbewegungen kam, die einen hohen Sanierungsaufwand erforderten, entschloss ...
Das Gaberl ist eine Passhöhe und ein Skigebiet in der Steiermark. Eine steile Straße führt auf bis zu 1547 m ü. A. an der Stubalpe vorbei von Köflach ins obere Murtal. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Römerstraße. Das Gaberl ist für das angrenzende Umland ein beliebtes Naherholungsgebiet. Im Sommer eignet sich das Gebiet besonders gut für ausgedehnte Wanderungen. Im Winter ist es sehr beliebt für Familien-Skitage mit Pisten für Jedermann. An schönen Tagen reicht die Fernsicht im Nordwesten bis zum Dachstein und im Süden und Osten über die Riegersburg bis nach Ungarn und Slowenien. 2006 wurde am Gaberl auch ein kleiner Windpark mit zwei Windrädern, deren Gesamtleistung 1.200 kw beträgt, in Betrieb genommen. Der erzeugte Strom wird in das Netz der Stadtwerke Köflach eingespeist.